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BIOGRAPHIE (deutsch)
Das Morpheus Trio
Die Geigerin MinJung Kang wurde in Seoul, Korea, geboren und debütierte als Solistin im
Alter von neun Jahren. Sie hat seither das Publikum in Asia, America und Europe auf Bühnen wie dem Konzerthaus Berlin, Gasteig München, Herkulessaal München, Schloss Elmau, Kuppelsaal Hannover, Shriver Hall Baltimore, Radio Hall Poznan, Noga Theater Tel Aviv, Ntl.Hall Taipei und Seoul Arts Ctr.Hall gefesselt und konzertierte mit vielen Orchestern, u.a. mit dem Symphonieorchester
des Bayerischen Rundfunks, dem Münchener Kammerorchester, der Kammerakademie Potsdam,
dem Jeunesse Musicales World Orchestra, dem Amadeus Kammerorchester, dem KBS
Symphony Orchestra, dem Taipei Symphony Orchestra und der Staatsphilharmonie Seoul. Ihre
Auftritte wurden von zahlreichen Kritikern gelobt. Die Baltimore Sun schrieb beispielweise:
erstklassig, bestechend durch ihre direkte, spontane Art der Interpretation, starkes Gespür für
Phrasierung und ein über alle Maßen süßer und singender Ton.
Es folgten zahlreiche Konzerte, Rundfunk- und CD-Aufnahmen in wichtigen Musikzentren in
Asien, Europa, Nord- und Südamerika. Sie konzertierte zum offiziellen Amtsantritt des
Koreanischen Präsidenten Young-Sam Kim und trat in TV und Film in ihrem Heimatland auf. Sie
gewann zahlreiche (u.a. erste) Preise bei etlichen internationalen Wettbewerben wie ARD (inkl.
Publikumspreis), Concert Artists Guild New York, Taipei (inkl. die bestes zeitgenössisches
Stück), Corpus Christi, Postacchini. Sie erhielt den Woon-Pa Musikpreis als "Instrumentalistin
des Jahres" und den Sydney Friedberg Kammermusik Preis. Sie musizierte mit Mitgliedern des
Tokyo String Quartets, des Chung Trios, des Peabody Trios und der Berliner Philharmoniker und
erhielt Einladungen zu verschiedenen Musikfestivals u.a. dem Rheingau Musik Festival.
MinJung Kang studierte bei Nam-Yun Kim und Ik-Hwan Bae in Korea, bei Victor Danchenko in
Baltimore, bei Ana Chumachenco, Herman Krebbers und Krzysztof Wegrzyn, als dessen
Assistentin sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover arbeitet. Desweiteren war sie
stellvertretende Konzertmeisterin an der Komischen Oper Berlin, gibt regelmäßig Meisterkurse
und gründete mit Uwe Hirth-Schmidt (Cello) das Morpheus-Duo, -Klaviertrio und -
Streichquartett. Sie ist ausserdem Mitglied der Salzburger Solisten, Primarin des Mozart Quartetts
und weltweit eine gefragte Kammermusikpartnerin für Aufnahmen und Konzerte.
Instrument:
Annibale Fagnola
Der Cellist
Uwe Hirth-Schmidt wurde in Lahr geboren. Mit fünf begann er Cello zu spielen und wurde Preisträger zahlreicher Cello- und Kammermusik-Wettbewerbe. Heute ist er als Kammermusiker gemeinsam mit renommierten Musikern & Ensembles und als Solist auf den grossen internationalen Bühnen wie Carnegie Hall und Lincoln Center New York, Philharmonie und Konzerthaus Berlin, Musikhalle Hamburg, Gasteig (Philharmonie) München, Wigmore Hall London, Philharmonie Brüssel und Concertgebouw Amsterdam zuhause.
Er gründete 1994 das Jacques Thibaud Trio mit welchem er unzählige Rundfunkproduktionen und sechs von der Kritik mit Begeisterung aufgenommene Platten einspielte, Preisträger internationaler Wettbewerbe wurde und in den grossen Kammermusikreihen der USA, Europas und Japans konzertierte. Unter den Produktionen finden sich Live CDs z.B. aus dem Lincoln Center und Cleveland wie auch Radio und Fernsehauftritte für WNYC, Voice of America (mit ca.16 Mio. Hörern), WQED, NPR Performance Today, St.Paul Sunday, KUHF, Radio Bremen, RBB/SFB, und den NDR. Masterclasses gab er u.a. an den Universitäten Princeton, Cornell, MIT, UCLA, Duke, Carnegie Melon, Johns Hopkins, und Rice, wie auch bei Musica Mundi Brüssel und unzähligen amerikanischen Kammermusikfestivals. 2007 nahmn er mit dem Amati Ensemble und den Salzburger Solisten die Streicherfassung der Gran Partita von W.A.Mozart auf. Diese Ersteinspielung führt momentan etliche Klassikcharts an.
Als Solist gratulierte in der Berliner Philharmonie die Berliner Morgenpost zum 2.Konzert von Saint-Saëns gleich zu Beginn zum "gelungenen Start der Zweitkarriere", rühmte wie schon die New York Times seine Technik, den "kräftig auftrumpfenden Ton" und bedachte ihn gleich mit einer Wunschliste an Cellokonzerten die er doch demnächst spielen möchte. Es folgten Konzerte von Schostakowitsch, Elgar, Dvorak, Vivaldi, Monn, u.v.a., zuletzt etliche Beethoven-Tripelkonzerte mit verschiedenen Orchestern. Das Melbourne Press Journal bezeichnete seinen Klang als "sheer velvet", die Westdeutsche Zeitung lobte die "feine Gesanglichkeit" seines Spiels.
Uwe Hirth-Schmidt studierte bei Wolfgang Boettcher in Berlin, absolvierte Meisterkurse u.a. mit Varga, Geringas, Demenga, Storck, Brandis, Chumachenco, Levin & Neikrug und schloss mit dem Jacques Thibaud Trio bei Vladimir Mendelssohn das Konzertexamen an der Folkwang Hochschule Essen mit Auszeichnung ab. Er gibt in den wichtigen Musikzentren in Asien, Nordamerika und Europa Meisterkurse, musizierte im Berliner Klaviertrio und spielt jetzt mit MinJung Kang im Morpheus-Duo, -Klaviertrio und -Quartett. Als weltweit gefragter Kammermusikpartner für Aufnahmen und Konzerte tritt er über 100 mal im Jahr auf.
Instrument: das einzige erhaltene Cello von Guiseppe Dalaglio
Der italienische Pianist
Alessandro Cappella hat sich vor allem auf
Kammermusik spezialisiert. Er studierte am Konservatorium Luisa D'Annunzio in Pescara und verfolgte seine Studien bei PaulBadura-Skoda, Lucia Passaglia und Tamara Fidler in St. Petersburg. Neunzehnjaehrig erhilt er sein Klavierdiplom mit Auszeichnung und kurz darauf eine Professur am Instituto Musicale Pareggiato Gaetano Braga in Teramo (Italien), wo er heute taetig ist. Neben seiner Unterrichtstätigkeit widmet Cappella seine Zeit der musikalischen Erziehung von Kindern.
Als Pianist hat sich Alessandro Cappella auf die Kammermusik spezialisiert und sich in dieser Szene in Italien, Europa und Amerikaetabliert. Auch als Cembalist wurde er mit verschiedenen Ensembles wie den I solisti Aquilani oder I virtuosi di Montecarlo bekannt.
Er ist Preistraeger mehrer Klavierwettbewerbe und gewann den ersten Preis der Kammermusikwettbewerbe Citta di Genzano di Roma und Citta diTermoli. Alessandro Cappella ist in zahlreichen Fernseh- und Rundfunkaufnahmen sowie auf CD zu sehen und zu hoeren.